Diese allgemeinen geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle vertragsbeziehungen zwischen Oliver Fischer – Fragile Frame (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“) in den bereichen künstlerische video- und fotoarbeiten, hardwarebau / elektronische geräte sowie dienstleistungen / performances / live-auftritte, soweit nicht im einzelfall abweichende schriftliche vereinbarungen getroffen wurden.
(1) Die AGB gelten für alle angebote, verträge, lieferungen und leistungen des Anbieters
gegenüber unternehmern und verbrauchern.
(2) Abweichende oder entgegenstehende bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn,
der Anbieter stimmt ihrer geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Anbieter erstellt künstlerische video- und fotoarbeiten (z.B. videoart, loops, fotografische serien, dokumentation von performances). Der konkrete leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen angebot bzw. der projektbeschreibung.
Der Anbieter entwickelt und fertigt individuelle hardwarelösungen (z.B. analoge videoeffektgeräte, installationshardware, prototypen). Es handelt sich in der regel um kleinstserien oder einzelanfertigungen. Technische spezifikationen, einsatzbereich und lieferumfang werden vorab im angebot oder in einer technischen beschreibung festgehalten.
Der Anbieter erbringt künstlerische live-performances, audiovisuelle live-sets, installative arbeiten sowie technische dienstleistungen im rahmen von veranstaltungen, ausstellungen oder projekten. Art, dauer, ort und inhalt der leistung richten sich nach der jeweils vereinbarten projektbeschreibung.
(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht
ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
(2) Ein vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein angebot des Anbieters schriftlich
(auch per e-mail) bestätigt oder wenn der Anbieter die leistungserbringung auf
ausdrücklichen wunsch des Kunden aufnimmt.
(3) Änderungen oder erweiterungen des leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten
vereinbarung und können zu einer anpassung der vergütung führen.
(1) Der Kunde stellt alle für die auftragsdurchführung erforderlichen informationen,
materialien, zugänge und freigaben rechtzeitig und in geeigneter form zur verfügung.
(2) Verzögert sich die leistungserbringung aufgrund unzureichender mitwirkung des Kunden,
verlängern sich etwaige fristen entsprechend. Hierdurch entstehende mehrkosten kann der
Anbieter gesondert berechnen.
(1) Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die vergütung auf basis des im angebot
genannten honorars (pauschal- oder stundensatz) zuzüglich gesetzlich geltender steuern,
sofern diese anfallen.
(2) Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, binnen 14 tagen nach
rechnungsdatum ohne abzug fällig.
(3) Bei größeren projekten oder individualanfertigungen kann der Anbieter angemessene
abschlagszahlungen verlangen.
(4) Gerät der Kunde in zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, verzugszinsen in
gesetzlicher höhe sowie ggf. mahnkosten zu berechnen.
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden, sofern nicht anders vereinbart, ein einfaches,
nicht exklusives und nicht übertragbares nutzungsrecht an den geschaffenen werken ein.
Umfang (z.B. online, print, social media, ausstellungskontext) ergibt sich aus der
vereinbarung bzw. dem angebot.
(2) Eine bearbeitung, verfremdung oder weitergabe an dritte bedarf der vorherigen
schriftlichen zustimmung des Anbieters, soweit nicht durch gesetzliche bestimmungen
ausdrücklich zulässig.
(3) Der Anbieter bleibt in jedem fall urheber der arbeiten. Der Kunde ist verpflichtet,
den Anbieter im üblichen rahmen zu nennen (z.B. „Artwork/Video/Fotografie:
Fragile Frame / Oliver Fischer“).
(1) Bei hardwareprojekten handelt es sich häufig um prototypen oder kleinstauflagen
mit künstlerischem bzw. experimentellem charakter. Es besteht kein anspruch auf
serienstandards oder zertifizierungen, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
(2) Die nutzung der hardware erfolgt auf eigene gefahr des Kunden. Der Anbieter haftet
nicht für schäden, die durch unsachgemäße bedienung, veränderungen durch den Kunden
oder einsatz außerhalb der spezifizierten rahmenbedingungen entstehen.
(3) Soweit technisch möglich, weist der Anbieter auf einschränkungen, besondere
vorsichtsmaßnahmen oder einsatzgrenzen hin. Der Kunde ist verpflichtet, diese
hinweise zu beachten.
(1) Termine und fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche
vereinbart wurden.
(2) Digitale leistungen (videos, fotos, files) werden in der regel per download-link,
datenträger oder datenübertragung bereitgestellt. Hardware wird je nach vereinbarung
versendet oder persönlich übergeben.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, die erbrachte leistung nach übergabe innerhalb einer
angemessenen frist zu prüfen und etwaige mängel schriftlich mitzuteilen. Erfolgt keine
rüge, gilt die leistung als abgenommen.
(1) Der Anbieter haftet auf schadensersatz – gleich aus welchem rechtsgrund – nur bei
vorsatz und grober fahrlässigkeit. Bei einfacher fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur
für schäden aus der verletzung des lebens, des körpers oder der gesundheit sowie für
schäden aus der verletzung einer wesentlichen vertragspflicht. In diesem fall ist die
haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren schaden begrenzt.
(2) Eine haftung für entgangenen gewinn, ausgebliebene einsparungen, schäden aus
betriebsunterbrechungen oder sonstige mittelbare und folgeschäden ist ausgeschlossen,
sofern nicht vorsatz oder grobe fahrlässigkeit vorliegt.
(3) Gesetzliche haftungsbeschränkungen bleiben unberührt.
Personenbezogene daten des Kunden werden ausschließlich im rahmen der gesetzlichen bestimmungen (insbesondere DSGVO) verarbeitet. Details ergeben sich aus der gesonderten datenschutzerklärung, die auf anfrage zur verfügung gestellt werden kann bzw. auf der website veröffentlicht wird.
(1) Es gilt das recht der Bundesrepublik Deutschland, soweit nicht zwingende
verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.
(2) Ist der Kunde kaufmann, juristische person des öffentlichen rechts oder
öffentlich-rechtliches sondervermögen, ist – soweit zulässig – der sitz des Anbieters
ausschließlicher gerichtstand. Andernfalls gelten die gesetzlichen regelungen.
(3) Sollten einzelne bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder
werden, bleibt die wirksamkeit der übrigen bestimmungen unberührt.
Hinweis: Diese AGB sind als allgemeine arbeitsgrundlage gedacht und ersetzen keine individuelle rechtsberatung.